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Das Längerwerden von Ketten und Armbändern!

Schmuckketten werden größtenteils, ob als Armband oder als Halskette, direkt auf dem Körper getragen und haben dadurch ständig Hautkontakt. Die menschliche Haut, häufig gepflegt mit Crems und sonstigen Kosmetika, ist ein lebendes Organ mit unterschiedlichen Ausscheidungen.
Diese Hautausscheidungen, bedingt durch Veranlagung sowie Essens- und Lebensweise, können derart elektolytisch wirken, daß beim Tragen von Schmuckketten aus korrosionsempfindlichen Materialien wie Doublé oder niederkarätigem Gold eine Verfärbung oder Zerstörung der Kette nicht ausschließbar bzw. beim Tragen von Ketten aus Silber eine Schwarzfärbung nicht vermeidbar ist.
Aber selbst bei harmlosen Hautausscheidungen bildet sich durch Staub aus der Umgebungsluft und aus dem Fett der Hautoberfläche eine Mischung ähnlich einer Schleifpaste, der auch hochkarätiges Gold nicht widerstehen kann. Da eine Schmuckkette beim Tragen immer in Bewegung ist, entsteht ein ständiger Schleifvorgang, der an den Berührungsstellen der Glieder am größten ist. Der dabei entstehende Metallabrieb ist immer dunkel, selbst bei reinem Silber.
Das gegenseitige Abreiben des Metalls erfolgt hauptsächlich an den inneren Berührungsstellen der Kettenglieder untereinander und hat zur Folge, das die Gliedweite in der Länge größer wird. So wie man sich ständig von den Ablagerungen auf der Haut befreit, sollte auch eine viel getragene Schmuckkette täglich von Ihrer „Schleifpaste“ befreit werden.
Sie hält dadurch nicht nur viel länger, sie hat auch ständig einen schönen Glanz. ...und die Reinigung ist so einfach: Die Kette auf der Handfläche mit Wasser befeuchten, ein bis zwei Tropfen neutrales Haarwaschmittel oder Spülmittel darauf, zwischen den Handflächen etwas schaumig reiben, unter dem Wasserhahn abspülen und im Handtuch leicht trocken reiben.