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Ein Diamant ist unvergänglich!

Reiner Kohlenstoff kristallisiert zum härtesten Material der Welt. So ist vor Millionen von Jahren 160 km im Erdinneren der Diamant entstanden.

Als man 1866 in Südafrika Diamanten-Vorkommen entdeckte, war die Neuzeit der Diamantschmuck-Epochen angebrochen. Der wachsende Wohlstand der westlichen Industrieländer steigerte die Nachfrage nach Diamanten. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Diamantmarkt kontinuierlich stabil verhalten und der Wert nach oben entwickelt. Diese Evolution war nur mit der großen, weltweiten Organisation der
„De Beers Consolidated Mines Ltd“ und seiner Verkaufsgesellschaft, der „Central Selling Organisation“ (CSO) möglich.
Noch nie gerieten Diamanten in Krisenzeiten in einen staatlichen Zugriff, da sie absolut anonym erworben werden können. Wir, mit direktem Zugriff zu den Diamanthändlern der Diamantbörse in Antwerpen, garantieren Ihnen mit weltweit anerkannten Expertisen von „GIA“ New York, „HRD“ und „IGI“ Antwerpen für Seriosität, Diskretion und Zuverlässigkeit.
Übrigens, 80% des gesamten Diamantumsatzes wird über die Antwerpener Diamantbörse abgewickelt.

Wir liefern Ihnen Ihr Grundstück in der Westentasche. Der Diamant stellt auf kleinstem Raum das größte Vermögen dar und kann auf der gesamten Welt verkauft werden.

Für meine Mitarbeiter und mich gilt ausschließlich:


Ehrlichkeit
Vertrauen
Freundlichkeit
Zuverlässigkeit



Suchen Sie sich erst den Juwelier Ihres Vertrauens aus,
dann den Diamanten.

Es gibt alle möglichen Händler, Verkäufer und Anbieter, in puncto Diamantschmuck, sowie Diamanten, die die Steine in bestimmten Qualitäten ausweisen und anpreisen, welche nicht mit den Inhalten übereinstimmen. Dadurch werden Qualitäten verfälscht und somit, mit nicht vergleichbaren Preisen auf den Markt gebracht. Durch diese Tatsache wird das reale Preis-Leistungsverhältnis verfälscht und der Verbraucher hat keine Möglichkeit, sich konkret über die korrekte Preisinformation, in dem jeweiligen Fall auch klar und deutlich in Kenntnis zu setzen.

Sie können ein Auto für 15000 Euro oder auch für über 100000 Euro kaufen. Damit können Sie sicherlich auch fahren. Der Preis richtet sich nach Marke, Ausstattung und Extras. Hierfür bekommen Sie einen KFZ-Schein, worin nach exakt vorgeschriebenen Kriterien alle Details sauber aufgelistet und enthalten sind. Danach richtet sich Ihr dementsprechender Preis, abzüglich auszuhandelnde Rabatte. Letztere sind Bestandteil der Kalkulation und wurden vorher aufgeschlagen. Wie auch immer, so kommen Sie zu Ihrem Preis für einen Artikel, der am Markt mit allen anderen Offerten vergleichbar ist und bleibt.

Anders ist es bei Diamanten. Nicht wo River oder Wesselton draufsteht, da ist auch diese Farbe drin. Hier werden durch subjektive Betrachtungsweisen einfach die Kriterien verschoben. Damit hat man einen guten Aufhänger und einen vermeintlich guten Preis. Falsch und weit gefehlt, denn man übervorteilt den Konsumenten, indem man ihn mit falschen Vorgaben und Erklärungen ködert, um das Geschäft zu machen. Deshalb ist es unerlässlich, dass man ähnlich wie beim Auto, auch für seine Diamanten, sich die seriösen Expertisen aushändigen lässt. Lassen Sie sich nicht mit irgendwelchen Papieren oder Argumenten abspeisen, die letztendlich überhaupt nichts wert sind und schon gar nicht das halten, was darin steht. Sie geben Ihr Geld für etwas aus, was dem Welthandelsstandard nicht standhält.

Es gibt leider nur eine Orientierungshilfe: Kaufen Sie Diamanten ausschließlich bei dem Juwelier Ihres Vertrauens mit Expertisen von „GIA“ New York, „HRD“ und „IGI“ Antwerpen. Dieses sind die einzigen gemologischen Institute mit Weltgeltung. Kaum ein anderes Gutachten hält der weltweiten Normenklatur stand. Dadurch kein Preis- und Qualitätsvergleich.

Suchen Sie sich erst den Juwelier Ihres Vertrauens aus,
dann den Diamanten.

Die vier „C“:

Kein Diamant ist wie der andere. Die Einzigartigkeit eines jeden Diamanten verlangt eine individuelle Beurteilung.

Weil die Beurteilungskriterien international sind, sollen sie auch international verständlich sein. Aus diesem Grunde werden sie auch in Englisch ausgedrückt.

Im Englischen beginnen alle 4 Bewertungs-Kriterien mit einem „C“. Deshalb
spricht man auch von den vier „C“:

1. Carat = Gewicht
2. Colour = Farbe
3. Clarity = Reinheit
4. Cut = Schliff


Das erste „C“: Carat = Gewicht

Das Gewicht und damit auch die Größe von Diamanten wird in Carat gemessen.
Das geschieht heute mit modernsten elektronischen Waagen, exakt bis in die kleinste Messeinheit.
Ein Carat – abgekürzt „ct“ – beträgt 0,20 gr. Also nur ein fünftel Gramm.


Das zweite „C“: Colour = Farbe

Hier bestimmt den Preis die Seltenheit. Völlig farblose Diamanten sind äußerst selten.
In feinen, kaum wahrnehmbaren Farbabstufungen geht die Skala von „hochfeinem Weiß +“ (River D) bis zu den Farbtönen wie „ gelblich“ oder „bräunlich“.

Diamanten mit einem Hauch von „Gelb“ sind genau so schön und brillant wie farblose Diamanten, sie kommen jedoch häufiger in der Natur vor und sind deshalb vergleichsweise wesentlich preisgünstiger.


Das dritte „C“: Clarity = Reinheit

Lupenrein – das ist die Bezeichnung für die höchste Reinheitsstufe.
Das heißt: Der geübte Fachmann kann bei 10facher Vergrößerung des Steines keine inneren Merkmale feststellen. Bei stärkerer Vergrößerung wird man in fast jedem Diamanten innere Merkmale entdecken können.

Einschlüsse bzw. innere Merkmale sind Mineralspuren oder Risse im Diamantkristall, die man nicht als Fehler betrachten kann. Sie sind naturbedingt und beeinflussen den Wert des Diamanten.

Die Reinheitsbewertung wird ebenso in feinen Abstufungen vorgenommen. Auch hier werden die internationalen Richtlinien der Cibjo-Bestimmungen von den weltweit anerkannten gemmologischen Instituten eingehalten.


Das vierte „C“: Cut = Schliff

Größe, Farbe und Reinheit sind bei dem Diamanten naturbedingt. Der Schliff, die Schliffausführung und die Proportionen werden von Menschen gemacht.

Die Qualität des Schliffes, die Präzision der einzelnen Facetten, ihre exakte Winkelung, das alles beeinflusst neben den drei anderen Kriterien ganz wesentlich den Wert und die Schönheit eines Diamanten.

Ein Einkaräter mit einem weniger exakten Schliff kann mehrere tausend Euro weniger wert sein, als ein korrekt geschliffener.

Die bekanntesten Schliff-Formen und ihre jeweilige Mindest-Facetten-Anzahl:

 

 

 

Achtkant-Schliff   17 Facetten
Smaragd-Schliff   50 Facetten
Oval-Schliff         56 Facetten
Marquise-Schliff  56 Facetten

 

Baguette-Schliff  29 Facetten
Brillant-Schliff     56 Facetten
Tropfen-Schliff   56 Facetten
Herz-Schliff        56 Facetten

ca. Brillantgrößen:

 

 

0,03 ct = 1,9 mm Durchmesser
0,25 ct = 4,1 mm Durchmesser
0,50 ct = 5,1 mm Durchmesser
1,00 ct = 6,6 mm Durchmesser
2,00 ct = 8,4 mm Durchmesser

 

0,10 ct = 2,9 mm Durchmesser
0,35 ct = 4,5 mm Durchmesser
0,75 ct = 6,0 mm Durchmesser
1,50 ct = 7,3 mm Durchmesser
3,00 ct = 9,2 mm Durchmesser

Diamanten als zusätzliche Absicherung von Geldwerten als transportabler, anonymer, international beliebter, höchster Wert auf kleinstem Raum.

Konflikt Diamanten

 

Auf dem Weltkongress des Weltverbandes der Diamantschleifereien (WFDB) und der Internationalen Schleifereivereinigung (IDMA) 1998 in New York wurde die Diamantindustrie von der Politik, insbesondere dem US-Senat (hier Senator Hall aus Ohio) und den NGO’s (u.a. Amnesty International und Green Peace) mit dem Problem der „Konfliktdiamanten“ konfrontiert.

 

„Konfliktdiamanten“ waren und sind Rohdiamanten, die in Rebellengebieten (hauptsächlich in westafrikanischen Staaten) gefördert werden, und deren Erlös den Aufständischen den Kauf von Waffen usw. ermöglicht. Damals betraf dies etwa 4% der Weltförderung.

 

Nach intensiveren Vorbereitungen schufen beide o.a. Verbände auf dem Weltkongress in Israel im Juni 2000 das WDC (World Diamond Council). Die Aufgabe dieses Komitees bestand und besteht immer noch in der Unterstützung der Politik – inzwischen der UN – zur Einführung eines praktikablen Kontrollsystems zu Unterbindung des Handels mit diesen „Konfliktdiamanten“. Inzwischen etablierte sich das WDC als eigenständige Organisation, der alle bedeutenden internationalen Verbände der Diamant-, Edelstein- und Schmuckindustrie angehören.

 

Die erste internationale Konferenz, damals noch mit wenigen „Verbraucherländern“, vielen afrikanischen Regierungen, der UN, der DTC (Diamond Trading Company) und Vertretern der Diamantbranche fand am 4. Mai 2000 in Kimberly statt. Daher wird dieses Projekt auch „Kimberly-Prozess“ genannt. Ab Juni 2000 wurde dann die weltweite Diamantindustrie durch das WDC vertreten. Dieser Titel „Kimberly-Prozess“ galt und gilt auch für die zahlreichen folgenden Konferenzen. Deutschland war und ist hier zweifach eingebunden. Auf der politischen Seite durch die Bundesregierung, hier Finanzministerium, und auf der praktischen Seite durch die Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein und den Bundesverband der Edelstein- und Diamantindustrie durch deren Mitgliedschaften der WFBDA und der IDMA.

 

Der erste Erfolg dieser Veranstaltungen war die Einführung eines „Ursprungszeugnisses“ (letter of origin), welches beim Export der Rohdiamanten aus afrikanischen Ländern offiziell bestätigte, dass es sich hierbei um „saubere“ Steine handelt. Dieses Kontrollsystem wurde hauptsächlich von den Experten der Praxis vom HRD aus Antwerpen (Hoge Raad voor Diamant) erarbeitet. Dieses „Ursprungszeugnis“ wurde inzwischen durch das „Kimberley-Zertifikat“ ersetzt.

 

Heute müssen lt. Den beschlossenen UN-Resolutionen (Nr. 1171, 1173, 1306 und 1343) alle Rohdiamanten, ganz gleich wo diese gefördert werden, ein solches Begleitpapier haben, welches im jeweiligen Ursprungsland ausgestellt wird. Dieses Papier ist gleichzeitig auch der Anfang des „System of Warranties“ (SoW), wobei sich alle seriösen Schleifer und Händler verpflichten, nur „konfliktfreie“ Diamanten zu schleifen und zu vertreiben. Das Ende dieser Kette „SoW“ sind praktisch SIE, vorausgesetzt ihre Lieferanten garantieren Ihnen, dass die Ihnen gelieferten Diamanten „konfliktfrei“ sind. Durch die Einführung des „Kimberley-Zertifikates“ und des „System of Warranties“ sank der Anteil der „Konfliktdiamanten“ auf unter 0,5% der Weltförderung.

 

Die EU hat mit Wirkung 1. Januar 2003 eine nochmalige Überprüfung der Importe von Rohdiamanten in die EU verfügt. Da diese aber nur mit Hilfe von Experten der Praxis vorgenommen werden können, gab es ursprünglich in der gesamten EU nur 3 Orte für den Import von Rohdiamanten, nämlich Antwerpen, London und Idar-Oberstein. Neu ist eine zusätzliche Stelle in Prag.

 

Bei uns erhalten SIE nur Diamanten, die den beschlossenen UN-Resolutionen entsprechen.

Damit sind auch SIE praktisch in das „System of Warranties“ eingebunden.

 

FAZIT:

Der Kimberley-Prozess bezieht sich eigentlich nur auf Rohdiamanten. Wenn also das Rohmaterial „sauber“ ist, sind die daraus geschliffenen Steine automatisch „konfliktfrei“. Dennoch hat die Diamantindustrie durch das „SoW“ den Nachweis bis hin zum Einzelhandel eingeführt. Erstaunlicherweise hat die Politik Produkte aus Rohdiamanten für Industriezwecke nicht weiter verfolgt. 70% der Weltförderung gehen in die Industrie. Daher sind Diamantwerkzeuge und entsprechende Geräte, die u.a. beim Flugzeugbau, der Automobilproduktion und im medizinischen Bereich eingesetzt werden, von solchen „Verfolgungen“ befreit. Genau genommen ist das Ganze ein Problem der Politik bzw. des Waffenhandels. Waffenlieferungen wären doch wesentlich einfacher zu kontrollieren. Aber dort ist die Lobby offensichtlich übermächtig. So hat man sich auf die Diamanten eingeschossen um hier negative Emotionen zu schüren und zu wecken.